
Klappentext
Am besten wäre ja, man könnte ein Leben probeweise erfahren, bevor man es wirklich lebt.
Was wäre, wenn man nicht diese eine Entscheidung getroffen hätte, sondern jene andere? Was wäre, hätte man der Erwartung getrotzt?
Und dann ist da trotzdem die Furcht, feige gewesen zu sein, zu lange gezögert und etwas verpasst zu haben, ein besseres Ich, ein größeres Glück, die lustigeren Haustiere und Partner.Saša Stanišić führt uns an Orte, an denen das auf einmal möglich ist: den schwierigeren Weg zu gehen, eine unübliche Wahl zu treffen oder die eine gute Lüge auszusprechen.
So wie die Reinigungskraft, die beschließt, mit einer Bürste aus Ziegenhaar in der Hand, endlich auch das Leben in die eigenen Hände zu nehmen. So wie der Justiziar, der bereit ist zu betrügen, um endlich gegen seinen achtjährigen Sohn im Memory zu gewinnen. Und so wie der deutsch-bosnische Schriftsteller, der zum ersten Mal nach Helgoland reist, nur um dort festzustellen, dass er schon einmal auf Helgoland gewesen ist.
Inhaltsangabe © Luchterhand Verlag
Meine Meinung
Manche der Geschichten haben herrliche Ideen, wie zum Beispiel die Maschine zum Ausprobieren der eigenen verschiedenen Zukunftsvarianten und -möglichkeiten. Aber die titelgebende Geschichte ist die mutmachendste, kraftvollste und Herzenswärme Geschichte über eine trauernde alte Frau, die ich je gelesen habe.
Dieser Buchtipp ist von Sirid.
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